Unter Dichtern und Lesern ist längst abgemacht, dass Falkner seit Erscheinen des ersten Gedichtbandes die Welt der Lyrik durch unerwartete Ausfaltungen der Gattung in Atem hält.
Peter Geist: Die schnellen Sprachen ausbremsen – Zur PoeSie des PoeDu von Gerhard Falkner. Laudatio.
Gerhard Falkner, 1961 in Schwabach geboren, lebt und arbeitet in Weigendorf bei Nürnberg/Bayern und in Berlin. 1981 debütierte er mit dem Gedichtband so beginnen am körper die tage, der als deutlicher Bruch mit der Lyrik der 70er Jahre wahrgenommen wurde. Seitdem vielfältig als Übersetzer, Herausgeber, Entdecker, Autor tätig.
Spycher: Literaturpreis Leuk 2006. Laudatio Peter Geist.
Veröffentlichungen:
so beginnen am körper die tage. Luchterhand Verlag, Darmstadt 1981.
der atem unter der erde Luchterhand Verlag, Darmstadt 1984.
Berlin. Eisenherzbriefe. Luchterhand Verlag, Darmstadt 1986.
Wemut. Luchterhand Verlag, Darmstadt 1989.
Über den Unwert des Gedichts. Fragmente und Reflexionen. Aufbau Verlag, Berlin 1993.
seventeen selected poems. Druckhaus Galrev, Berlin 1994.
X-te Person Einzahl. Gesammelte Gedichte. Suhrkamp Verlag, Franfurt am Main 1996.
Der Quälmeister. Nachbürgerliches Trauerspiel, DuMont Verlag, Köln 1998.
Alte Helden. Schauspiel und deklamatorische Farce. DuMont Verlag, Köln 1998.
Endogene Gedichte, DuMont Verlag, Köln 2000.
Gegensprechstadt - ground zero. Gedicht. Kookbooks, Idstein und Berlin 2005.
Bruno. Novelle. Berlin Verlag 2008.
Herausgeberschaften:
AmLit. Neue Literatur aus den USA. Druckhaus Galrev, Berlin 1992.
Budapester Szenen. Jüngste Lyrik aus Ungarn. DuMont Verlag, Köln 1999.
Preise:
1987 Bayerischer Staatsförderpreis
2003 Stipendium Schloss Solitude, Stuttgart
2004 Schiller-Preis
2008 Kranichsteiner Literaturpreis