"Es muss an dieser besonderen Ausstattung des Spycher liegen, dass er anders als übliche Literaturpreise eine geradezu magische Anziehungskraft entfaltet. Die gewaltigen Berge und die Autoren, die sich in der Regel aus den Städten des Flachlands hierhin nicht ohne Mühen und Ängste vor unwegsamer Einsamkeit aufmachen, scheinen oft genug eine literarisch fruchtbare Verbindung einzugehen."
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 1.9. 2009
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" Denn dies ist der beste Platz der Welt . . . - so liest sich das bei Felicitas Hoppe. Ohne Zweifel, die Aufenthalte in Leuk, die mit der dort beheimateten Autorenauszeichnung einhergehen, haben in dieser Preisträgerin ihre Spuren hinterlassen."
Julia Schröder, Stuttgarter Zeitung, 1.9. 2009
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Pressebericht_von_Julia_Schröder_von_Stuttgarter_Zeitung.pdf |
"Nur wenn sich diese Branche nicht mehr als selbstreferentielles System versteht, wenn sie nicht mehr meint, sich allein genügen zu können, wird sie fröhlich weiterleben. Diese Tage in Leuk waren ein Anfang."
Peer Teuwsen, Die Zeit, 3.9. 2009
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"Den Initiatoren und Veranstaltern ist vielmehr gelungen, was in einem auf Schnellverschickung seiner Autoren ausgerichteten Literaturbetrieb zur Seltenheit geworden ist: Die Bindung eines Autors an einen ihm nicht angestammten Ort, eine wiederholte Auseinandersetzung mit einer fremden Landschaft, statt Erhaschens oberflächlicher Eindrücke. Ein besseres Gegenprogramm zu den weniger mit Durchlauferhitzern denn mit schäumenden Abflussrohren zu vergleichenden Literaturfestivals ließe sich kaum finden. In Leuk nämlich kam man nicht nur nebenbei ins Gespräch, auch ein Symposium wurde abhalten, bei dem die anwesenden Schriftsteller aus Unveröffentlichtem vortrugen und über das Gelesene diskutierten. Man blieb zwar stets höflich, aber dabei nicht unter seinem Niveau."
Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung, 1.9. 2009
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